Samstag, 23. Januar 2010

1965: Lindenplatz - das hatte auch seinen Charme...


... wenn man irgendwie auf solchen Plätzen die Zeit fühlt, in der man damals spürte. Alles war industrieller, urbaner.
Bildertanz-Quelle: Geschichtsverein Pfullingen

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ein schönes Foto aus früheren Zeiten! Nur---was ist darauf industriell??

Raimund Vollmer hat gesagt…

Ich war 1970 erstmals in Pfullingen - und der Lindenplatz sah genau so aus. Und es wirkt auf mich damals wie heute so, dass Pfullingen ein Arbeiterstädtchen war - mit Industrieunternehmen, die dem Ort ihren Chareakter aufdrückten. Im Ruhrgebiet war dieses Gefühl noch viel stärker - aber hier schimmert es auch durch, gerade im Vergleich zu heute - mehr eine Flanierumgebung.

Anonym hat gesagt…

Auf der Nostalgie-Suche nach meinen ehemaligen Studentenbuden kam ich auf diese Seite hier und will dann doch auch noch meinen "Senf" dazu abgeben. Ich wohnte von Sept. '73 bis März '74 in einem Hinterhaus am Lindenplatz, in 1 von 2 vermieteten Zimmern, gemeinsame "Küche", Not-Dusche, Siff-Klo. Die Bude war halbwegs bezahlbar, entsprechend mies war sie dann auch; den Namen des Vermieters lass ich aus "optischen" Gründen mal weg ;-). Den Lindenplatz selber fand ich immer sehr hektisch, verkehrsmäßig ging es meist chaotisch zu. Ich konnte der ganzen Ecke da überhaupt nichts abgewinnen, auch das Kneipen- bzw. Gastro-Angebot fand ich einfach trostlos. Deswegen war ich dann auch ausgesprochen froh, als ich endlich im Studentenwohnheim in Reutlingen unterkam. Es gab zwar durchaus einzelne nette Ecken in Pfullingen, z. B. da, wo noch etwas von der Echaz zu sehen war. Aber ganz ehrlich - ich konnte damals, alles in allem, dem "Zentrum" von Pfullingen rein gar nichts abgewinnen. Nicht böse sein, ist lange her, und ich denke mal, durch den Tunnel ist einiges schöner und lebenswerter geworden!
U. C., damals (und jetzt wieder) heimisch am Bodensee.